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Artikel Tagged ‘Auto’

Niedrige Neuzulassungen 2008

18. Dezember 2008 Keine Kommentare

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) rechnet für 2008 mit 3,09 Millionen Pkw-Neuzulassungen in Deutschland. Das wären 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr und das niedrigste Ergebnis seit der Wiedervereinigung.

Gesunkene Rohstoffpreise würden nicht in gleichem Umfang und vor allem nicht zeitnah an den Verbraucher weitergegeben, kritisiert VDIK-Präsident Volker Lange. Sinkende Realeinkommen und die immer wieder vertagte Umstellung der Kfz-Steuer trügen ebenfalls zur Kaufzurückhaltung und Verunsicherung der Autofahrer bei. Lange geht von einem weiter sinkenden Privatanteil bei den Kfz-Zulassungen auf 39 Prozent im nächsten Jahr.

Die Importeure konnten ihren Marktanteil mit 35,2 Prozent im Westen und 50,5 Prozent in Ostdeutschland stabil halten. Die von den VDIK-Mitgliedsunternehmen verkauften Fahrzeugmodelle wiesen einen durchschnittlichen CO2-Wert von 159 Gramm pro Kilometer aus. Voraussichtlich 290 000 Fahrzeuge werden dabei weniger als 140 g/km und 90 000 Fahrzeuge CO2-Emissonen unter 120 g/km haben.

Während die Dieselnachfrage um neun Prozent nachgab, stieg die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben um mehr als ein Drittel: Rund 33 000 Fahrzeuge mit Flüssiggas-, Erdgas- oder Hybridantrieb wurden neu zugelassen. Der Anteil der VDIK-Mitglieder beträgt dabei 53 Prozent.

Die Zukunft gehört Elektro- und Wasserstoffautos

26. November 2008 Keine Kommentare

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hält Autos, die ausschließlich mit fossilen Energieträgern fahren, langfristig für Auslaufmodelle. Auf der am (25.11.2008) begonnenen Strategiekonferenz Elektromobilität erklärte er, die Zukunft gehöre langfristig Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen mit Wasserstoff.

Die Bundesregierung diskutiert bis morgen in Berlin ihren auf zehn Jahre angelegten Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität mit rund 400 Experten aus Industrie und Wissenschaft. Das Papier wird in Kürze dem Bundeskabinett vorgelegt. Es sieht vor, dass das Bundesforschungsministerium in den nächsten vier Jahren 60 Millionen Euro für die Entwicklung von Lithiuminonen-Batterien bereitstellt. Langfristig soll Deutschland zum „Leitmarkt für Elektromobilität“ ausgebaut werden, hieß es auf der Konferenz. Bis zum Jahr 2020 sollen bereits eine Million am Stromnetz aufladbare Elektrofahrzeuge und Plugin-Hybrid-Autos auf deutschen Straßen fahren.

Autofahren ist kostspielig – auch in China

4. August 2008 Keine Kommentare

Offensichtlich geht die individuelle Motorisierung in China mit Riesenschritten weiter; zuerst in großstädtischen Regionen, was zu erwarten war. Mehrspurig stauender Autoverkehr in Metropolen wie Peking oder Schanghai ist gewissermaßen ein Vorbote dessen, was auf das Land zukommt, wenn das Autogeschäft angesichts eines schier grenzenlosen Nachholbedarfs anhaltend boomt.

Inzwischen erfahren frischgebackene Autobesitzer in China schon mal, dass individuelle Mobilität noch längst nicht mit dem Erwerb eines Autos gesichert ist, selbst wenn das Tanken aus europäischer Sicht spottbillig zu sein scheint. Ein Liter Benzin oder Super kostete bis Ende vergangenen Jahres in China umgerechnet rund 50 Euro-Cent – bezogen auf gezahlte Niedriglöhne durchaus kein Schnäppchen.

Am 1. November 2007 trat eine von der zentralen Planungsbehörde Chinas beschlossene, fast zehnprozentige Preiserhöhung für Benzin und Diesel in Kraft, nachdem zuvor offensichtliche Kraftstoffknappheit zu langen Schlangen an den Tankstellen geführt hatte. „Der Spiegel“ berichtete seinerzeit, dass der an einer belagerten Tankstelle entbrannte Streit gar ein Todesopfer gefordert habe und dass über die Rationierung von Diesel vor allem chinesische Speditionen klagten.

Schmunzeln lässt sicher nicht nur Europäer manche chinesische Spielregel. Da gibt es den behördlichen „Brauch“, dass vor dem beabsichtigten Autokauf bei einer öffentlichen Auktion ein Nummernschild ersteigert werden muss. Der Vorgang erweist sich durchaus nicht als locker zu bewältigende Hürde, denn die notwendige Investition geht ins Geld. Mit umgerechnet 1.000 Euro ist kaum etwas auszurichten. Besessenen Bietern soll das begehrte Kennzeichen schon das Doppelte und mehr wert gewesen sein.

Lange hielt sich die Kfz-Steuer, die in China eher eine Art Straßenbenutzungsgebühr ist, in engen Grenzen. Sie betrug für Personenwagen 60 bis 320 RMB (5,50 bis 30 Euro), bei Lkw, deren Steuer nach der Einstufung des Fahrzeugs auf Tonnen-Basis berechnet wird, waren bis zu 60 RMB (5,50 Euro) pro Tonne fällig. Aber auch in China kam ein Steuerbonus für verbrauchsärmere Kleinwagen ins Gespräch. Gleichzeitig müsse logischerweise beschlossen werden, verbrauchsintensive Autos der Luxusklasse mit einer höheren Steuer zu belegen, hieß es. Näheres über das Vorhaben ist nicht zu erfahren.

Dass zugelassenen Kraftfahrzeugen eines Tages – man vermutet im Jahr 2020 – ein Drittel der Gesamtmenge des Erdöls geopfert werden müsse, die China alljährlich verbraucht, wird seit Jahren befürchtet. Eine Entwicklung in diese Richtung lässt sich offensichtlich nicht aufhalten. Schon heute ist China nach den USA zweitgrößter Erdölverbraucher. Auch wenn jüngste Erkundungen auf chinesischen Ölfeldern wesentlich größere Reserven als zunächst vermutet entdecken ließen, wird der Erdölimport weiter zunehmen. Schon vor zwei Jahren deckte das Land fast die Hälfte seines Rohölbedarfs durch Importe. Nicht unerwähnt darf allerdings bleiben, dass China auch Erdölexporteur ist.

Nach einer zuletzt das Jahr 2004 berücksichtigenden Übersicht verbrauchten in diesem Zeitraum 28 Millionen zugelassene Kraftfahrzeuge mehr als 81 Millionen Tonnen Erdöl, das größtenteils importiert wurde. Das kostete China fast 30 Milliarden US-Dollar, zwei Prozent des BIP der Volksrepublik.

Autofahren ist teuer, und es beansprucht Ressourcen, die immer knapper und kostspieliger werden. Da liegt die Vermutung nahe, dass China womöglich einen viel kürzeren Weg zum umweltfreundlichen elektrischen Pkw-Antrieb nimmt als andere, die schon länger von solchem Umstieg reden.

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Unbekannte klauen Autoreifen und Felgen

18. Juli 2008 Keine Kommentare

Unbekannte bauten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Senefelder Ring in Reinbek Alufelgen und Reifen an Autos ab. Sie bockten auf einer Außenstellfläche des dortigen Autohauses einen Opel Corsa und ein Opel Cabriolet auf und bauten die 18 Zoll Alufelgen sowie die vier Reifen, Größe 225/ 35 R18, ab.
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Betrug beim Autokauf

9. April 2008 Keine Kommentare

Vorsicht bei Mietkaufangeboten von Neuwagen
ADAC warnt vor Vertragsabschlüssen mit unseriösen Firmen

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Nicht jede Handy-Nutzung im Auto ist verboten

17. März 2008 Keine Kommentare

Ohne Freisprecheinrichtung ist die Handy-Nutzung beim Autofahren bekanntlich verboten. Eine Interpretation lässt der Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung nicht zu. Diese Vorschrift gilt jedoch nicht, wenn das Fahrzeug steht und der Motor ausgeschaltet ist. Doch das scheint sich noch nicht überall herumgesprochen zu haben. Zumindest nicht bei den Polizisten, die einen bei Rot an einer Ampel bei ausgestelltem Motor telefonierenden Autobesitzer anhielten, und später bei der Behörde, die ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro verhängte.

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Kommt das Druckluft-Auto

25. Februar 2008 Keine Kommentare

Mehrfach ist es angekündigt und immer wieder verschoben worden: Nun soll das Auto mit Druckluftantrieb im Herbst 2008 in Serie gehen. Das hat das französische Unternehmen Motor Development International (MDI) angekündigt. Das Fahrzeug soll mit einer Drucktankfüllung 100 Kilometer weit kommen und ab 3500 Euro kosten, berichtet das Technologiemagazin „Technology Review“ in seiner aktuellen Ausgabe 3/2008.

Das Konzept stammt von Guy Nègre, einem ehemaligen Luftfahrt-Ingenieur und Entwickler von Formel-1-Motoren. Er hatte bereits im Jahr 2002 angekündigt, Taxis in Mexico City mit Druckluftantrieben auszustatten, blieb die Realisierung aber schuldig. Vor einem Jahr soll dem Zeitungsbericht nach der indische Konzern Tata als Investor in das Projekt eingestiegen sein.
Herzstück des MDI-Autos ist ein von Airbus hergestellter Druckbehälter aus Glasfaserkunststoff, in dem 90 Kubikmeter Luft auf 300 Bar komprimiert werden. Sie soll einen Vierzylinder-Kolbenmotor mit 800 Kubikzentimetern Hubraum antreiben. Allein mit Druckluft soll das geplante 22 PS starke und 3,40 Meter lange Dreisitzer-Model eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern ohne Schadstoffausstoß haben. Optional soll es einen zusätzlichen Antrieb mit Flüssigbrennstoff gaben, der den Aktionsradius bei einem Spritverbrauch von 1,5 Litern pro hundert Kilometer auf bis zu 800 Kilometer erhöht.
Druckluft als Antrieb ist grundsätzlich möglich. Kritiker halten die Technologie jedoch nicht als ideal zur Fortbewegung. Druckluft speichere nicht genug Energie, um ein Fahrzeug über eine ausreichend lange Strecke anzutreiben. Bei der Erzeugung des Drucks gehe außerdem sehr viel Energie verloren.

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