Dr. Friedrich Eichiner (53) übernimmt mit sofortiger Wirkung die Verantwortung für das Vorstandsressort Finanzen. Dr. Michael Ganal (54) hatte diese Funktion seit Oktober 2007 inne und bleibt Mitglied des Vorstands der BMW AG.
Dr. Eichiner leitet seit Oktober 2007 das Ressort Konzern- und Markenentwicklung und führt seit einigen Monaten zusätzlich aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheit von Dr. Ganal kommissarisch das Finanzressort.
Die bisher zum Ressort Konzern- und Markenentwicklung gehörenden Bereiche werden anderen Vorstandsressorts zugeordnet: Dr. Norbert Reithofer, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, leitet die Bereiche Konzern- und Produktstrategie sowie project i, das Geschäftsfeld Finanzdienstleistungen wird im Finanzressort von Dr. Eichiner geführt, während BMW Motorrad in das Entwicklungsressort unter Leitung von Dr. Klaus Draeger überführt wird.
Triumph hat die Preise und Liefertermine für die neuen Modelle des Jahrgangs 2009 bekannt gegeben. Als erstes rollt bereits in diesem Monat (August 2008) die Bonneville 50th Anniversary für 9740 Euro ohne Nebenkosten zu den Händlern. Mit ihr feiert der britische Motorradhersteller den 50. Geburtstag der legendären Bonneville. Die Sonderedition ist auf 650 Exemplare limitiert.
Ende des Jahres komplettiert die hochwertiger ausgestattete „R“-Version die Baureihe Street Triple. Der Preis ohne Nebenkosten beträgt 8640 Euro. Im Januar 2009 kommt die in puncto Fahrwerk und Leistung aufgewertete Daytona 675 für 10 990 Euro auf den Markt. Einen Monat später folgt die überarbeitete Bonneville. Sie wird trotz Modifizierung zum bisherigen Preis von 8140 Euro plus Nebenkosten angeboten. Die Baureihe wird um die umfangreicher ausgestattete Bonneville SE erweitert, die 750 Euro mehr kostet.
Mitte des Jahres wird dann mit der Thunderbird ein komplett neues Triumph-Modell erwartet. Als Motor kommt ein 1,6-Liter-Paralleltwin zum Einsatz.
Die Zahl der Motorradfahrer, die sich von einem elektronischen Lotsen ans Ziel bringen lassen, nimmt nach Informationen des ADAC immer mehr zu. Navigationsgeräte für Autos gibt es mittlerweile in allen Preisklassen und Kategorien. Die Auswahl an Motorrad-Navis hingegen ist klein. Es gibt nur renommierte Geräte von zwei Herstellern, die der ADAC jetzt getestet hat: Das TomTom Rider 2 und das Garmin Zumo 550. Beide wurden trotz des hohen Preises mit „gut“ bewertet.
Das TomTom Rider 2 für etwa 600 Euro ist gut verarbeitet und überzeugt durch seine einfache Bedienung. Die Kartendarstellung ist klar und eine schnelle Neuberechnung beim Abweichen von der geplanten Route ist möglich. Zudem gibt es eine Alternativroutenführung. Bei Motorrad-Navis besonders wichtig: es ist wasserdicht und stoßunempfindlich. Außerdem ist im Lieferumfang ein Bluetooth-Headset enthalten, das die Anweisungen ins Ohr überträgt. Bei voller Lautstärke kann die Tonqualität jedoch unangenehm kratzend werden. Außerdem fiel den Testern bei beiden Geräten negativ auf, dass keine Montagehinweise zur elektronischen Verkabelung beiliegen.
Zum Preis von etwa 700 Euro gibt es das Garmin Zumo 550. Auch dieses Gerät ist solide verarbeitet, ebenfalls wasser- und stoßfest und mit einem übersichtlichen Einstiegsmenü leicht zu bedienen. Hervorzuheben ist der schnelle Satellitenkontakt und der helle, ausreichend kontrastreiche Bildschirm. Im Gegensatz zu seinem Konkurrenten fällt hier die wenig flüssige Kartendarstellung negativ auf. Alternativrouten sind nicht möglich und es verfügt nicht über einstellbare Geschwindigkeitswarnungen. Trotz des höheren Preises war kein Headset im Lieferumfang enthalten.
Wer ein Pkw-Navigationsgerät auf dem Motorrad nutzen möchte, sollte es mit Hilfe einer Tasche vor Wettereinflüssen schützen. Der ADAC hat stellvertretend für mehrere Geräte die „SoEasyRider V2x“-Schutztasche unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist „befriedigend“. Der Geräteschutz kann mit einem Klettband an fast jedem Motorrad befestigt werden und ist wasserdicht. Allerdings spiegelt die Sichtfolie schon bei geringer Sonneneinstrahlung. Außerdem ist es mühsam, die Verkabelungen mit dem Gerät herzustellen.
Ein Navigationsgerät kann die herkömmliche Straßenkarte als Orientierungshilfe sinnvoll ergänzen, wird sie aber sicher nicht ersetzen. Um nicht abgelenkt zu werden, rät der ADAC, während des Fahrens auf die Gerätebedienung so weit wie möglich zu verzichten. So können Motorradfahrer abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecken stressfrei befahren.
Meist ist es die günstige Witterung, die den "Winterschlaf" der Biker beendet. Für das kommende Wochenende sind für den Raum Mittel- und Südhessen angenehme Temperaturen angekündigt und mancher Biker wird sein Gefährt aus der Garage holen. Leider wirkt sich das milde Wetter negativ auf die Unfallzahlen aus. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass insbesondere zu Saisonbeginn zahlreiche Unfälle passieren.
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